Bezirkssprint– und Kurzbahnmeisterschaften 2007

Tolle Zeiten aber mangelnde Disziplin bei den Siegerehrungen

Hannover (mm). Rundherum zufriedene Gesichter sah man am Wochenende im hannoverschen Stadionbad. Der Bezirksschwimmverband Hannover konnte eine erfreuliche Zahl an Meldungen anlässlich der diesjährigen Bezirkssprint- und Kurzbahnmeisterschaften registrieren und die Sportler zeigten sich zum Meisterschaftsstart der neuen Saison teilweise bereits in blendender Verfassung. So wurden in fast allen Jahrgängen und Disziplinen die Pflichtzeiten eingehalten bzw. konnten nachgewiesen werden und weitere Qualifikationsnormen für die anstehenden Landeskurzbahnmeisterschaften wurden ebenfalls häufig geschafft.

Nur eines trübte die Stimmung am Beckenrand: Die mangelnde Disziplin bei den Siegerehrungen. Häufig fehlten gerade bei den älteren Aktiven die zu Ehrenden bei den Siegerehrungen, so dass teilweise das komplette Podest leer blieb. Da die Siegerehrung Bestandteil des Wettkampfes nach den Wettkampfbestimmungen ist, wurden die Medaillen teilweise einbehalten und auch nicht nachträglich herausgegeben. Diese Maßnahme sollte vielleicht zukünftig noch konsequenter durchgezogen werden, denn immerhin ist das Fehlen bei Siegerehrungen gegenüber den anderen Aktiven ein unsportliches Verhalten und die Pressefotografen konnten so ebenfalls nicht ausreichend dokumentieren. Die Siegerehrungen wurden durchgeführt abwechselnd vom kompletten Vorstand des BSH (Vorsitzender Hans-Jürgen Eyssen, Stellv. Vorsitzender Sport Reiner Meyer sowie Stellv. Vorsitzender Finanzen Michael Hamann) sowie vom Fachausschutzvorsitzenden Adalbert Wiechowski und dem Präsidenten des LSN, Götz Gero Moeller.

Sportlich gesehen waren immerhin 38 Bezirksvereine am Start. Während einige kleine Traditionsvereine vermisst wurden, tauchten andere nach längerer Zeit mal wieder in den Siegerlisten auf. Adalbert Wiechwoski, zeigte sich zufrieden mit den Meldungen: 608 Aktive wurden zu 2.555 Einzelstarts und 17 Staffeln gemeldet. Die Resonanz bei den Staffeln wird sicherlich im Schwimmausschuss zu Diskussionen führen, ob diese an dieser Stelle zeitgemäß sind, oftmals traten nur ein oder zwei Vereine an.

Auch die Disqualifikationen hielten sich in Grenzen, gerade in den jüngsten Jahrgängen zahlte sich die gute Trainerarbeit am Beckenrand aus. Mit den Bezirksmeisterschaften fanden die Verantwortlichen auch einen passenden Rahmen für die Bekanntgabe der Teilnehmer am LSN-Bezirks-Team-Cup im Dezember in Wietze. Während der Meisterschaften hatten zudem noch zusätzliche Aktive die Chance genutzt, sich für das Hannover-Team zu qualifizieren.

Ansonsten dominierten die beiden größten Städte des Bezirks, Hannover und Hildesheim, das Geschehen. Die beiden Hildesheimer Vereine EVI und VfV gewannen dabei alleine 23 Titel in der offenen Wertung sowie 140 Jahrgangstitel. Die Wasserfreunde 98 Hannover und die SGS Hannover sicherten sich das nächste Großkontingent an Medaillen. Gleichzeitig präsentierten sich die Verantwortlichen der SGS Hannover als kompetenter Ausrichter, ohne Verzögerungen sowie mit schnellen Siegerehrungen und Ergebnissen wickelten sie diese Meisterschaft ab.

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